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Ich will daß es mir gut geht ...

.... ach will ich das nciht immer ? Ja klar ... aber mir ist klar, daß ich dafür auch ne Menge tun muß, ne Menge für mich tun muß und nicht für andere. Klar mache ich Fehler, ich bin ein Mensch *g* .... Ich habe Herzrasen, aber ich versuche mich abzulenken .. ich mache einfach wozu ich Lust habe... und WARTEN gehört, heute nicht dazu, obwohl ein bisschen warten tu ich doch ... aber ich lenke mich ja ab. Indem ich das hier schreibe und doch denke ich die ganze Zeit daran ... Loslassen ... jetzt schon? kann ich doch gar nciht. Ich kann ein STück loslassen wenn ich mir sicher bin ... aber jetzt ? Ich muss es doch erstmal festhalten ... um loszulassen? Oder kann man etwas loslassen, was man noch nciht gehalten hat? Warum versteht das niemand???
 
Was erwarte ich denn? Was verlange ich? Ist es wirklich soviel? Ein Hallo, eine kleine Aufmerksamkeit, nur damit man das Gefühl hat man ist nicht vergessen, da ist jemand der denkt gerade an dich und das teilt er dir mit? Ist das zuviel verlangt? Gut wenn niemand an mich denkt, muß sich ja auch niemand melden .... warum melde ich mich dann immer,wenn ich an jemanden denke, wenn ich jemanden vermisse? Warum tue ich das und verletze mich damit nur selber ... achja da steh ich ja drauf ... ich bin ja nur glücklich wenn es schmerzt ... Kleiner Seelenmasochist ... Ich werde einfach aufhören damit ... nur ..wie lange ???

Ich glaub es geht schon wieder los ....

 
Tja lange nix von mir gehört, gesehen, gelesen .... es gng mir gut, es ging mir sehr gut .... zu gut wahrscheinlich.... ich habe meine Therapie abgebrochen... es geht mir ja gut ..wozu also der Stress ... ich komm auch gut klar, habe ich im Griff ... habe ich geglaubt, auch als ich vor einigen Tagen zur Schere griff, dachte ich  es sind nur die Nachwehen, auch das ist bald vorbei ... Schönreden ... meine Lieblingsbeschäftigung ... aber was ist jetzt los .... ich habe Herzrasen immerzu, mache Späße, aber kann mich nciht wirklich freuen .... unternehme etwas mit freunden, ohne es zu wollen, nur damit niemand Verdacht schöpft .... ich habe das Gefühl ich muss reden, schreien, weinen, aber ich kann nicht oder will nicht .... es drückt so sehr ... ich will es tun, aber ich reiße mich zusammen. Aber sie sind überall, diese Dinge die sich in mein Gehirn brennen .... Scheren, Messer, meine Fingernägel kurz .... aber es drückt so sehr .... was soll ich nur tun, zu meinem Therapeuten gehen, sagen es tut mir leid ... Niemals da geh ich nie wieder hin, schon alleine sein Name löst Brechreiz in mir aus ... ich will kotzen, wie lange kann ich es noch untedrücken? Wie lange wird es dauern bis es jemand merkt ... Sie werden sauer sein, aber was viel sclimmer ist, ist meine Erkenntnis, daß ich es nicht geschafft habe, das durchzuziehen und daß ich es nciht geschafft habe mit jemanden zu reden, bevor ich alles hingeschmissen habe...
 
In der Woche geht es, 8 Stunden Arbeit können gut ablenken, auf der Arbeit gings mir bisher immer am besten, aber zu Hause ... Ich will nur schlafen, fast jeden Tag muss ich mich hinlegen und die Wochenenden, sie werden immer stressigger immer erdrückender ... Ich habe soviel Leute um mich, aber ich fühle mich wieder so einsam .... Ich habe Angst
 
 
 

Aufgelöst

Es ist einfach so furchtbar. Meine Tochter, der Streß mit meinem besten Freund, ansich meine Situation mit meinen Freunden, ich fühle mich so allein, verlassen, einsam. Was soll das, wozu ist das gut? Laßt mich doch rein, laßt mich raus ...
 
Alles dreht sich, die Gedanken kreisen, schlimmer wie eine Achterbahnfahrt. Rachegelüste steigern sich stetig... Mache mir Gedanken um das wie und was. Ich hasse ihn, ich will ihn hassen... Unser Baby ist tot, gestorben, weg, für immer verloren...und er?
 Er lebt sein Leben weiter, macht ein auf lieben Ehemann, meldet sich nichtmal mehr. Fragt nicht mal wie es mir geht. Ich bin nicht mehr da, für ihn, es gibt mich nicht... ich löse mich auf. Er hat mich in Salzsäure geschmissen und schaut zu wie ich mich langsam vor ihm auflöse. Es tut so weh, hilf mir doch, ich ertrage es nicht mehr.
 
Warum schaut ihr denn alle zu?  Ihr seid doch meine Freunde, habe ich geglaubt. Aber warum schaut ihr dann zu? Schaut zu wie er mich vernichtet, wie er mich fertig macht. Ich wollte nur ein bisschen glücklich sein, ein kleines bisschen und nun? Ich löse mich auf, vor euren Augen und ihr tut nichts. Höhnisches Grinsen, schallendes Lachen.
 
Bitte helft mir doch, ihr seid doch meine Freunde .... Schaut mir doch in die Augen, verdammt... nur einmal und ihr könnt alles sehen.
 
 
 

Heute .....

Irgendwie geht es mir von Tag zu Tag schlechter, ich kann nicht genau sagen woran es liegt. Aber es ist fühlbar.
Dann bekam ich heute auch noch einen Anruf, daß die Skillsgruppe morgen wieder ausfällt. Einerseits war ich erlleichter andererseits angenervt.
Ich habe einfach zu nix Lust im Moment . Keine Tagesstruktur, keine Ziele, keine Perspektiven... Ich will wieder arbeiten, aber ich scheue mich davor nach Jobs zu suchen, meine Angst das ich es wieder nciht gebacken kriege ist so groß, aber die Angst nicht mehr überleben zu können ist mindestens genauso groß.
Ich will einfach nur raus aus diesem Kreislauf, ausbrechen, abhauen einfach nur weg.... Rennen, rennen, rennen ....umfallen ... liegen bleiben.... nicht mehr atmen... nie wieder aufstehen ... Nie wieder leiden...

Schuldgefühle

 

Schuldgefühle – Ja ich gestehe, ich habe Schuld, ich trage die ganze Schuld, meine Schuld und deine Schuld, die Schuld der ganzen Welt, des ganzen Universum. Und ich habe ein breites Kreuz, da passt ne Menge rauf, aber nicht genug, deshalb bin ich fett, ja fett ich habe Riesentitten, ein fetten Arsch, mu0 ich ja auch sonst hätte ich ja kein Platz, keine Platz für die ganze Schuld kein Platz für die ganzen beschissenen Gefühle, für den Schmerz, das Leid und es wird immer mehr und ich werde immer fetter, damit einfach immer mehr rein passt, damit mehr rein passt um die ganze Leere in mir auszufüllen. Es ist so leer in mir, dass ich es kaum aushalte, ich muss fressen und fressen um diese Leere zu füllen, die aber irgendwie kein Ende nehmen will. Eigentlich müsste ich auch einen riesigen Kopf haben, alles so leer und hohl.Ich steh vor dem Klo, ich will kotzen, aber ich kann nicht, egal was ich tue, diese vollgefressene Lere will sich einfach nicht auskotzen lassen. Egal, dann lass ich sie rausfließen. Badschrank auf, Rasierklinge raus, nur ein paar kleine Schnitte dann bin ich sie los, diese Scheiß drückende Leere. Oh nein reiß dich zusammen schreit jemand in meinem Kopf, doch nicht die Arme, das sehen die Kinder. Scheiße.. ok ein Schnitt, ich habe mich halt gekratzt, sowas passiert, dann zieh ich mein Hosenbein hoch ....

Mir geht’ s gut, die Leere ist immer noch leer, aber sie drückt nicht mehr, sie ist nicht mehr so vollgefressen. Sie ist einfach nur leer. Mein Kopf ist leer, mein Leben ist leer.

Keine Ahnung

Vor zwei Jahren oder drei oder vier oder fünfzehn oder sechunddreißig ich weiß es nicht mehr. Irgendwann jedenfalls wurde ich geboren.
Von diesem Tag an war meine Leben schon verkorkst, glaub ich. Naja irgendwann muß das ja alles angefangen haben und da ich nicht mehr weiß wann das war, kann ich mit meiner Geburtststunde ja nix verkehrt machen.
Irgendwann also war ich auf dieser achso tollen Welt.

Irgendwann ging es mir bestimmt auch mal gut, glaub ich, hoffe ich. Es kann ja nicht immer alles schlecht gewesen sein, denk ich. Aber ab irgendeinem Zeitpunkt war es das, nicht nach außen vielleicht, aber in mir drin. Ich stand immer irgendwie unter Strom.
So auch an diesem einen Tag, als ich wieder mal rotierte um den Haushalt zu schmeißen, ich war unngefähr zwölf und eigentlich sollte ich mit meinen Freunden spielen und Kind sein. Aber ich hatte keine Freunde und Kind sein ... hmm war ich glaube ich noch nie, jedenfalls erinnere ich mich nicht mehr dran.
Ich habe meine Eltern geliebt und ich habe sie gehaßt. Gehasst, geliebt, geliebt gehaßt. HassLiebe. Tolles Wort, mein persönliches Unwort.
Na jedenfalls an diesem Tag habe ich mich fast zerrissen zu Hause. Ich wollte das alles perfekt ist, der Haushalt sollte glänzen, wenn die Kontrolle vom Jugendamt kommt. Glänzen? Wie lächerlich und wie naiv war ich eigentlich. Selbst wenn alles auf Hochglanz poliert war, hat da nichts geglänzt. Nie hat etwas geglänzt. Ach ich Lügnerin natürlich gab es da was, meine Eltern sie haben oft geglänzt, mit Abwesenheit. Es zerreißt ich wenn ich dran denke, ich überlege wieder ob das wahr ist, oder ob ich nicht mal wieder übertreibe, ob ich es mir so hinlege wie ich es brauche, aber wenn meine Eltern immer da gewesen wären, warum erinnere ich mich dann nicht. Vielleicht waren sie ja da, aber dann mit Sicherheit nie anwesend. Ich erinnere mich nur, dass sie immer arbeiten waren, meine Vater sowieso und wenn meine Mutter nicht gerade ein Kind bekommen hat, dann sie auch. Aber egal ich schreibe nicht um über meine Eltern herzuziehen. Ich schreibe nur, ja warum eigentlich.
Ich hab keine Ahnung, aber das kenne ich ja ich tue so viele Dinge und habe keine Ahnung warum ich sie tue..

Endlich vorbei ....

Ich habs geschafft, irgendwie habe ich Weihnachten hinter mich gebracht. Aber ich bin aufgedreht, nervös, innerlich.
Ich denke soviel und weiß gar nicht was ich wirklich denken soll. Was ist wichtig? Ich bin alleine das kotzt mich an, einfach nur alleine. Das 3. Weihnachten und alleine. Außer die Kinder gibt es niemanden, der mich an dem Fest der Liebe, in den Arm nimmt und mir einfach das Gefühl gibt, daß es schön ist, das es mich gibt. Naja wie sollte es auch, sobald sich was anbahnt, mache ich es kaputt... ich würde auch Reiß aus nehmen, wenn ich mir begegne.
Ja da war jemand, habe ihn vor ein paar Wochen kennengelernt, nach dem ersten treffen war alles noch in Ordnung. Ich wollte auch ganz locker an die Sache ran gehen, aber es ging einfach nicht... ich hatte einfach total Panik, wenn ich es zu locker angehe, könnte er denken ich mein es nicht ernst. Also habe ich versucht es gut zu dosieren, aber irgendwie gelang mir das nicht, irgendwie geliingt mir sowas überhaupt nicht. Ich werd wohl ewig alleine bleiben. Nur mal mit nem typen in die kiste und dann schnell weg .... toll das ist genau das was ich brauche ... ist ja ganz nett in dem Moment, wenn wir uns lieben, dann habe ich wenigstens ein paar Minuten das Gefühl, daß mich jemand braucht ... 
Ich brauchte ihn, ich wollte ihn, ich hatte ihn und dann hab ich zu fest gezogen, ihn zu sehr unter Druck gesetzt, er hat nicht standgehalten ... dann ist er eh nix für mich, jemand der gleich das Handtuch wirft .... und das bei mir... funktioniert nicht.
Aber das Gefühl was jetzt wieder zurück bleibt, ist so scheiße. Ich will das nicht, ich halt das nicht aus ... es tut so weh, ich fühle mich leer immer leerer einfach nur abgeschoben, ungewollt ungeliebt ... eigentlich, wie immer ....

Therapiestunde

Man ich könnte mal wieder aus er Haut fahren, ich sitze da in meiner Therapiestunde und in einer Tour klingelt das Telefon. Hallo? Es ist meine Stunde warum also gehst du an das Telefon, nur mal schauen ob es wichtig ist. Es ist meine Stunde und es hat nichts wichtiger zu sein als ich. Ich will wichtig sein, nur diese eine Stunde. Nur mein Therapeut und ich. Ich wollte platzen, explodieren, aber ich bin ruhig geblieben, immer nett lächeln. Aber in mir kocht es. Ich bin am verzweifeln rede gerade über mich und er redet von meinem Schwarz Weiß denken und dann so was. Ich habe das Gefühl die Couch saugt mich auf, wie ein großen oranges Monster, reißt sie ihr Maul auf und verschluckt mich, vorher zerreißt sie mich, denn sie hat wahnsinnige Reißzähne. Ich werde richtig auseinander gefetzt, in tausend kleine Stücke und dann verschlingt die mich, diese scheiß orange Couch und ich? Ich lächle ... alles halb so wild, passt schon. Und in Gedanken stehe ich auf nehme meine Klamotten und gehe, aber nur in Gedanken, immer schön lächeln.

Irgendwann hab ich auch diese Stunde hinter mir, mal wieder zu Ende, gerade wo ich so richtig in Fahrt gekommen bin, gerade da ist die Zeit um. Peng und bums und raus mit mir. Ende der Vorstellung, du bist nicht wichtig, tschüss bis nächsten Freitag, du Versagerin. Hat er das gesagt oder habe ich nur gedacht, dass er das gesagt hat, oder dachte ich er denkt das? Ich habe keine Ahnung, ist auch egal, das beschissene Gefühl jetzt ist das gleiche. Irgendwann werde ich es ihm heimzahlen. Irgendwann werde ich es allen heimzahlen.




Das Leben ist hart...

 
... und dieses eines der Härtesten. Ich bin unzufrieden, immer nur unzufrieden. Egal was ich mache und tue ich bin immer unzufrieden. Keine Ahnung warum das so ist, so ist es eben. Alles ist eben einfach so, irgendwie. Meine Leben ein Chaos, aber gut sortiert. Ein gut sortiertes Chaos, was für ein Blödsinn ist das denn. Aber leider ist es immer so. Ich will das eine und will das andere, ganz oder gar nicht, einen Kompromiss gibt es nicht. Es gibt keine Farben keine Grautöne, es gibt nur Schwarz und Weiß. Ein buntes schwarzweißes Leben. Das ist mein Leben und es ist hart. Vielleicht nicht für dich oder für dich, aber für mich. Mein Leben ist hart für mich, weil ich meine Grenzen nicht kenne, weil ich immer wieder an einen Punkt komme, wo ich nicht mehr sachlich handeln kann, wo ich einfach nur aus dem Bauch raus reagiere, observiere, hyperventiliere, abserviere, mokiere. Ich hasse ihn diesen Punkt, aber er begleitet mich immer wieder und immer tiefer durch mein verschissenes Leben. Es ist mein Point of no Return..